Einführung in die Risiko- und Schutzfaktoren von Kindeswohlgefährdung

Einleitendes
Die Entstehung bzw. die Nicht-Entstehung von Kindeswohlgefährdung lässt sich anhand sogenannter Risiko- und Schutzfaktoren erklären. In diesem Menüpunkt erhalten Sie Informationen über das Erklärungsmodell von Kindeswohlgefährdung sowie über die wichtigsten Risiko- und Schutzfaktoren.

Hinweis
Zu den verschiedenen Risiko-und Schutzfaktoren gelangen Sie über die entsprechenden Unterpunkte in der Navigation oder über die Weiterleitungen am Ende der Seiten.

Erklärungsmodell
Die Entstehung von Kindeswohlgefährdung ist nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen, sondern benötigt verschiedene Faktoren zur Erklärung. Dafür werden bestimmte Risiko- und Schutzfaktoren herangezogen, die komplexe Zusammenhänge von Belastungen und Ressourcen von Familien abbilden, die zur Kindeswohlgefährdung führen können.

Als Risikofaktoren werden Bedingungen bezeichnet, welche die Wahrscheinlichkeit einer Kindeswohlgefährdung erhöhen. Schutzfaktoren sind dagegen Bedingungen, welche die Wahrscheinlichkeit einer Kindeswohlgefährdung vermindern.

Wahrscheinlichkeit
Die Wahrscheinlichkeit der Entstehung einer Kindeswohlgefährdung ist am größten, wenn sich mehrere Risikofaktoren kumulieren, die durch Schutzfaktoren nicht mehr ausgeglichen werden können. Beim Vorliegen mehrerer Risikofaktoren und wenig Schutzfaktoren muss es dennoch nicht zwangsläufig zur Entstehung einer Kindeswohlgefährdung kommen, da ausschließlich von Wahrscheinlichkeiten, nicht von sicheren Vorhersagen ausgegangen werden kann.

Risiko- und Schutzfaktoren sind beim Kind selbst, bei den Eltern sowie im sozialen Umfeld der Familie zu finden.

Hinweis
Auf den folgenden Seiten sind Risikofaktoren mit image001 und image003 Schutzfaktoren mit gekennzeichnet.

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