Einführung in die Anzeichen von Kindeswohlgefährdung

Einleitendes
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sind oftmals die Personen, denen sich erste Anzeichen von Kindeswohlgefährdung zeigen. Demnach ist es von außerordentlicher Bedeutung, dass sie Anzeichen von Kindeswohlgefährdung kennen, um diese als solche erkennen zu können. In diesem Menüpunkt erhalten Sie einen Überblick über mögliche Anzeichen, die Indikatoren für eine Kindeswohlgefährdung sein können.

Hinweis
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Gewichtige
Anhaltspunkte
Anzeichen, oder wie der Gesetzgeber formuliert, „gewichtige Anhaltspunkte”, sind konkrete beobachtbare Sachverhalte oder Informationen, die bei mehrfachem oder gehäuftem Auftreten Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung geben können. Dabei lässt sich Kindeswohlgefährdung nicht an einzelnen Anzeichen feststellen. Im Verdachtsfall bedarf es immer einer Würdigung der Gesamtsituation.

Anzeichen von Kindeswohlgefährdung sind auf der Ebene des Kindes, auf der Ebene der Eltern sowie im sozialen Umfeld zu finden.

Dokumentation
Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung sind bekannt gewordene Anzeichen ausführlich, bestenfalls schriftlich zu dokumentieren. Insbesondere für die Gefährdungseinschätzung, die im Rahmen des Schutzauftrag vorzunehmen ist, wird die Dokumentation von Anzeichen für Kindeswohlgefährdung relevant.

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